Weiße Tauben als Hoffnungszeichen

Der 18. Bonhoeffertag am 30. August 2015 in Friedrichsbrunn wurde eröffnet mit einem Gottesdienst unter der Leitung von Pastorin Franziska Kaus. Gut 100 Besucher freuten sich, dass dieser Gottesdienst bei strahlendem Sonnenschein im Garten des Café Bonhoffer stattfinden konnte. Sie kamen aus dem ganzen Pfarrsprengel, der Region und weit darüber hinaus. Der Posaunenchor Thale unter Leitung von Christine Bick begleitete den Gesang der Festgemeinde. Superintendentin Angelika Zädow predigte über das Gleichnis vom barmherzigen Samariter: Anderen Menschen ein Nächster zu werden und Barmherzigkeit zu üben gelte in diesen Tagen natürlich auch und ganz besonders im Blick auf die Menschen, die vor Krieg und Terror in ihrer Heimat auch nach Deutschland fliehen. Am Nachmittag referierte Dr. Ernst-Albert Scharffenorth aus Heidelberg vor einem großen Kreis Interessierter über „Die Familie Bonhoeffer im Nationalsozialismus. 1933 – Beginn der Entscheidungen“. Er legte dar, dass sowohl der Vater Karl als auch der Sohn Dietrich bereits 1933 um die Gefahren wussten, die von Hitlers Machtübernahme ausgingen. Sie hatten Hitlers Verhalten in den letzten Jahren der Weimarer Republik richtig gedeutet. Die Gespräche während der Pausen begleitete ein Musiker mit Improvisationen auf seinen Gitarren. Mit dem Reisesegen entließ Pfarrerin Kaus die Besucher des Bonhoeffertages, dabei ließ sie weiße Tauben fliegen, als Zeichen unserer Hoffnung auf Frieden. Der Träger- und Förderverein „Bonhoeffer-Haus Friedrichsbrunn“ freut sich über zwei neue Mitglieder.

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