21. Bonhoeffertag, Sonntag, 26. August 2018: Heimat – zwischen Verlust, Suche und Ankunft

11.00 Uhr: Festlicher Gottesdienst

im Garten des Bonhoeffer-Hauses, Waldstraße 7,
bei schlechtem Wetter in der Kirche,
mit dem Posaunenchor Thale unter Leitung von Christine Bick.

Predigt: Pfarrerin Ruth Ziemer.

 

Anschließend Mittagsimbiss vom Grill

13.15 Uhr: »Da ist meine Heimat – da bin ich zuhaus’«

Heimat-Erfahrungen im Gespräch

 

14.00 Uhr in der Bonhoeffer-Kirche: Heimat und Fremde – im Leben Bonhoeffers und in den Erfahrungen einheimischer und geflüchteter Menschen in Deutschland

»Heimat und Exil bei Dietrich Bonhoeffer«

Kurzvortrag von Propst Dr. Ulrich Lincoln, Wolfsburg

 

»Verlust, Suche – und Ankommen in der Heimat«

Podiumsgespräch mit

  • Renate Zöller, Journalistin und Autorin des Buches „Heimat – Annäherung an ein Gefühl“, Hürth bei Köln,
  • Daniel Ziemer, Mitarbeiter bei der Stiftung »Flucht, Vertreibung, Versöhnung«, Berlin,
  • Propst Dr. Ulrich Lincoln, Wolfsburg,
  • Moderation: Pfr. Christoph Carstens, Vorsitzender des »Bonhoeffer-Haus Friedrichsbrunn« e. V., Quedlinburg.

15.30 Uhr: Kaffee und Kuchen im Garten des Bonhoeffer-Hauses.

Der Handzettel zum Ausdrucken als Plakat: 21. Bonhoeffertag 2018. A5+ 20180612 tonersparende Druckversion

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18. Bonhoeffertag, 30. August, ab 11.00 Uhr

Ende August – in der Bonhoefferfamilie die Zeit der Geburtstage der Großmutter Julie Bonhoeffer und der jüngsten Tochter Susanne, oft im Ferienhaus in Friedrichsbrunn gefeiert – findet der 18. Bonhoeffertag in Friedrichsbrunn (Ostharz) statt. Am Sonntag den 30. August 2015 soll an die Anfänge der Familie im Widerstand gegen das NS-Regime erinnert werden. Im 70. Jahr nach der Ermordung von vier Familienmitgliedern durch die SS im April 1945 soll der Blick auf das Jahr 1933, auf die Anfänge gelenkt werden. Warum vermochte diese Familie so früh die Zeichen der Zeit zu erkennen, so dass Familienmitglieder bei Hitlers Machtübernahme wussten und sagten: Das bedeutet Krieg? Was befähigte diese Familie dazu, mit ihren Möglichkeiten den Anfängen zu wehren und Widerstand zu leisten? Dr. Ernst-Albert Scharffenorth, Heidelberg wird einen Vortrag halten über Die Familie Bonhoeffer im Nationalsozialismus. 1933 – Beginn der Entscheidungen. Zusammen mit Prof. Dr. Heinz Eduard Tödt hat er ab 1988 in Heidelberg das Forschungsprojekt Der Bonhoeffer-Dohnanyi-Kreis geleitet. Verwandtschaftlich und freundschaftlich miteinander verbunden lehnte dieser Kreis den Nationalsozialismus von Anfang an ab, weil er den Rechtsstaat und die Weimarer Reichsverfassung bedroht sah. Je an ihrem beruflichen Ort – in der Universität, als Juristen in Ministerien und in der Wirtschaft oder in der Bekennenden Kirche –zeigten sie Zivilcourage.

Der Bonhoeffertag beginnt um 11.00 Uhr mit einem Gottesdienst im Freien, im Garten des ehemaligen Ferienhauses der Bonhoeffer-Familie in Friedrichsbrunn. Anschließend ist Gelegenheit, die gute Küche von Frau Zehnpfund, Betreiberin des Bonhoeffer-Cafés zu genießen oder sich die neugestaltete Ausstellung in den Räumen des Bonhoefferhauses anzuschauen.

Um 14.00 Uhr findet in der Bonhoefferkirche der Vortrag von Dr. Ernst-Albert Scharffenorth statt. Eine Aussprache ist vorgesehen.

Der Tag endet gegen 17.00 Uhr mit dem Abendsegen in der Bonhoefferkirche. Es lohnt sich, den Besuch des Bonhoeffertages mit einem Kurzurlaub im Harz zu verbinden oder nur für diesen Tag anzureisen.

18. Bonhoeffertag 2015 Plakat und Taschenzettel

18. Bonhoeffertag 2015 Plakat FK HB