Geschichte

Ein paar Daten aus der Geschichte des Hauses und zur Entwicklung der Gedenk- und Begegnungsarbeit.

27.08.2014: 17. Bonhoeffertag

25.08.2013: 16. Bonhoeffertag

29.12.2012: Tod von Rüdiger Arndt, langjähriger Besitzer des Hauses, Initiator der Gedenkarbeit.

19.08.2012: 15. Bonhoeffertag

27.11.2012: Anerkennung der Gemeinnützigkeit des Vereins: Das Finanzamt Quedlinburg bescheinigt, dass der Verein ausschließlich und unmittelbar steuerbegünstigten gemeinnützigen und kirchlichen Zwecken dient.

16.10.2012: Eintragung des Vereins in das Vereinsregister Stendal, Registernummer VR 3303

09.06.2012: Gründungsversammlung für den Träger- und Förderverein „Bonhoeffer-Haus Friedrichsbrunn“

26.03.2012: 15. und letztes Treffen des Beraterkreises. Die Vereinsgründung ist vorbereitet.

14.08.2011: 14. Bonhoeffertag

22.08.2010: 13. Bonhoeffertag. Die neu gestaltete Ausstellung wird der Öffentlichkeit vorgestellt.

14.11.2009: 5. Treffen des Beraterkreises. Dr. Günter und Helene Ebbrecht sind zum ersten Mal dabei. In den folgenden Monaten gestalten sie zusammen mit Hartmut Bick 24 Bildtafeln als neue Ausstellung für den großen Raum.

23.08.2009: 12. Bonhoeffertag. Eine provisorische Ausstellung wird der Öffentlichkeit präsentiert.

17.07.2009: Das „Café Bonhoeffer“ wird eröffnet.

18.05.2009: Der Beraterkreis trifft sich zum ersten Mal.

Von April 2009 bis Dezember 2010 wird Hartmut Bick vom Kirchenkreis Halberstadt als Projektleiter für das Bonhoeffer-Haus angestellt. Die Stelle wird gefördert durch den Lokalen Aktionsplan des Landkreises Harz im Rahmen des Programms des Bundesfamilienministeriums „Vielfalt tut gut – Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“.

2008: Dr. Horst Arndt-Henning übernimmt das Haus von seinem Bruder, mit der Perspektive, dass der Ev. Kirchenkreis Halberstadt Räume für eine Gedenk- und Begegnungsstätte anmieten und Gabriela Zehnpfund zusammen mit ihrem Mann Thomas ein Café im Wintergarten einrichten wird.

2008: 11. Bonhoeffertag

2007: 10. Bonhoeffertag

2006: Große Ausstellung im Dorfgemeinschaftshaus Friedrichsbrunn: „Die Familie Bonhoeffer und Friedrichsbrunn“, mit initiiert von Pfarrerin Wanda Krüger, gestaltet von Dieter Zehnpfund, unterstützt von Rüdiger Arndt

1998/2000 erwirbt Rüdiger Arndt das Haus von der Erbengemeinschaft Bonhoeffer.

1998: 1. Bonhoeffertag

8.11.1996: Die Friedrichsbrunner Kirche wird „Bonhoeffer-Kirche“

Nach der Wiedervereinigung Deutschlands können die Nachkommen der Familie wieder über das Haus verfügen.

8.2.1986 – 80. Geburtstag Dietrich Bonhoeffers. Erstmals Bonhoefferehrung in Friedrichsbrunn, eine kleine Gedenktafel der Landeskirche wird am Haus angebracht. Zu diesem Anlass Treffen von Bonhoefferfreunden aus der DDR und der BRD.

Während der DDR-Zeit wird das Haus „treuhänderisch verwaltet“. Es gibt viele Mieter und räumliche Veränderungen.

Ab 1946 wird das Ferienhaus mit Flüchtlingsfamilien belegt, jedoch nicht von der DDR-Regierung enteignet, da die Bonhoeffer-Familie zum antifaschistischen Widerstand gezählt wird.

Karl und Paula Bonhoeffer, gestorben 1948 bzw. 1951, sahen ihr Ferienhaus nach dem Krieg nicht wieder. Es lag in der sowjetischen Besatzungszone und war seit Ende 1946 mit Flüchtlingen aus den ehemaligen Ostgebieten belegt.

1943–1946: Prof. Karl-Friedrich Bonhoeffer bewohnt das Haus mit seiner Familie.

In den Kriegsjahren 1943–1945 wird das Haus für Grete Bonhoeffer und Susanne Dreß mit ihren Kindern zum Zufluchtsort vor den Bombenangriffen auf Berlin und Leipzig.

1913–1943: Das Haus ist zunächst Ferienhaus von Karl und Paula Bonhoeffer mit ihren acht Kindern. Auch die Großmutter Julie Bonhoeffer ist oft in Friedrichsbrunn. Auch die jugendlichen Geschwister mit ihren Freunden und Freundinnen verbringen ihre Ferien im Haus, später auch mit ihren Partnerinnen bzw. Partnern. Dietrich Bonhoeffer arbeitet hier an seiner Dissertation, später am Buch „Nachfolge“, und bereitet den neuen Vikarskurs in Finkenwalde vor, z. T. gemeinsam mit Eberhard Bethge. Christine und Hans von Dohnanyi sind nach ihrer Hochzeit hier, später auch mit ihren Kindern.

1913: Prof. Karl Bonhoeffer, verheiratet mit Paula, geb. von Hase, erwirbt das Haus, damals noch ,Schützenstraße 7‘, für seine Familie mit acht Kindern.

1897: „Der Fleischermeister und Gastwirt Wilhelm Jung erbaut das Haus Schützenstraße 7 im unteren Teil des zwei Morgen großen, zum Gasthof ,Schwarzer Adler‘ gehörigen Grundstücks, das unmittelbar an den Schützenplatz und die Wiesen vor dem Buchhochwald der Bocksberge angrenzt.“ (So Dieter Zehnpfund. Manche (heutige) Besucher sehen in dem Haus „ein typisch preußisches Försterhaus“ der damaligen Zeit.)

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s